„In vielen Gemeinden gibt es Menschen, die sich für den Frieden engagieren, aber den Eindruck haben, sehr vereinzelt zu sein in Zeiten, in denen das Plädoyer für Aufrüstung nahezu übermächtig erscheint“, erklärte die frühere hannoversche Landesbischöfin nach Angaben der Evangelischen Friedensarbeit am Freitag.
Angesichts des vielfältigen Leidens in der Welt müsste man einen stillen Feiertag erfinden, wenn es ihn nicht längst gäbe, erklärte Bahr, die dem Deutschen Ethikrat angehört.
Bonhoeffer habe nicht die Augen vor der Katastrophe verschlossen und „trotz aller Aussichtslosigkeit in der Hoffnung auf Gott selbst Mut zum Handeln gefasst“, sagte Heinrich. Sein Einsatz für Entrechtete inspiriere noch heute, dem Totalitären zu widerstehen und sich für Menschenrechte zu engagieren.
In Kirchen und Gemeinden deutschlandweit wird in den kommenden Tagen anlässlich des 80. Jahrestages seines Todes an den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer gedacht.
Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden hat nach einer Nahost-Reise die Bedeutung der Religionen für einen Frieden in der Region hervorgehoben. Friedensarbeit erwachse auch aus religiösen Haltungen und Praktiken.
Die Präses der Synode der EKD, Anna-Nicole Heinrich, hat mit Blick auf anhaltend hohe Austrittszahlen aus den Kirchen vor Resignation gewarnt. Die Kirche sei besser als ihr Ruf.
Der Theologe und Ethiker Peter Dabrock hat Hoffnungen auf eine Brückenfunktion des Sports zwischen verfeindeten Staaten eine Absage erteilt. Gleichwohl dürfe man „kulturpessimistischen Abgesängen“ nicht zustimmen.
Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, geht angesichts weiterhin hoher Austrittszahlen aus den christlichen Kirchen in Deutschland in die Offensive.
Das Bekenntnis zum Deutschlandticket durch die sich abzeichnende Koalition aus Union und SPD ist ein wichtiges Signal für eine bezahlbare und klimafreundliche Mobilität.