Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden hat nach einer Nahost-Reise die Bedeutung der Religionen für einen Frieden in der Region hervorgehoben. Friedensarbeit erwachse auch aus religiösen Haltungen und Praktiken.
Der Theologe und Ethiker Peter Dabrock hat Hoffnungen auf eine Brückenfunktion des Sports zwischen verfeindeten Staaten eine Absage erteilt. Gleichwohl dürfe man „kulturpessimistischen Abgesängen“ nicht zustimmen.
Die beiden großen Kirchen wenden sich gegen die Streichung eines Feiertages, um die Wirtschaft in Deutschland anzukurbeln. „Es ist gut, in Zukunft zu investieren - finanziell wie kulturell. Feiertage dafür zu streichen, ist der falsche Weg“, sagte der Präses der Ev. Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel.
Die Initiative „Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Südaustralien“ belebt evangelischen Gottesdienste wieder neu. Brücken bauen zur jüngeren Generation der Deutschsprachigen, die der Kirche entfremdet sind, ist die aktuelle Herausforderung.
Die Ratsvorsitzende der EKD, Kirsten Fehrs, hat ihrem Vorvorgänger Heinrich Bedford-Strohm zu dessen 65. Geburtstag gratuliert. Die Bischöfin der Nordkirche dankte dem früheren Ratsvorsitzenden, der von 2014 bis 2021 an der Spitze der EKD stand.
„Demokratie darf nicht zu einer Tyrannei der Mehrheit werden“, warnte die Hamburger Bischöfin. Minderheiten müssten sich darauf verlassen können, dass der Rechtsstaat ihre Freiheit und ihre Menschenrechte schütze. Das sei gerade mit Blick auf die USA, wo „handstreichartig“ Freiheit in Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft in Frage gestellt werde, klar zu benennen.
Die Kirchen warnen vor Einschnitten bei der Entwicklungszusammenarbeit. In einem am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Aufruf äußerten sich Vertreter der Kirchen, mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen, besorgt über mögliche Kürzungen.
Wenn die Gemeinden langsam kleiner werden, die Kirchen innerhalb eines Gemeindebezirkes zahlreicher, wenn es weniger ordinierte Pfarrerinnen und Pfarrer gibt … Was könnten Christen den Menschen, die nicht glauben, unter denen sie leben, geben, also schenken?
In dem Appell heißt es, Entwicklungszusammenarbeit verhindere Krisen und schütze deutsche Interessen. Investitionen in Entwicklung, Bildung, Gesundheit und gute Regierungsführung seien entscheidend, um langfristige Stabilität zu schaffen. „Es ist um ein Vielfaches teurer, auf Krisen und Konflikte zu reagieren, als ihnen vorzubeugen“, mahnen die Unterzeichnenden.