Evangelische Schulen als #VerständigungsOrte
Mitmachen leicht gemacht - Angebote für Schulen
Offenes Zuhören und Verständigung auf Augenhöhe – das braucht es dringend, gerade im Superwahljahr 2026. Mit #VerständigungsOrten bringen Kirche und Diakonie Menschen mit unterschiedlichen Meinungen ins ehrliche Gespräch. Schon über zweihundert Veranstaltungen und Projekte sind auf der Karte sichtbar. So wird deutlich: Auch bei kontroversen Themen kann Begegnung gelingen – mit Respekt und Raum für persönliche Erfahrungen. Die Leitfrage dabei lautet: „Was ist deine Geschichte?“
Für evangelische Schulen bietet die Initiative eine besondere Chance:
Schule ist täglich Verständigungsort. Unterschiedliche soziale Hintergründe, religiöse Prägungen, politische Haltungen und Lebensentwürfe treffen hier aufeinander. Schule wird so zum Ort gelebter Demokratie, an dem dialogische Fähigkeiten, Perspektivwechsel und respektvolle Streitkultur eingeübt werden.
Die Initiative #VerständigungsOrte, getragen von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Diakonie Deutschland und der evangelischen Zukunftswerkstatt midi macht bestehende Dialogformate sichtbar und ermutigt zur Organisation neuer Formate. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und der gefühlten Polarisierung konstruktiv zu begegnen.
Mitmachen leicht gemacht – Angebote für Schulen:
Die brandneue Startbox enthält eine erprobte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Organisation einer Veranstaltung – zum Beispiel im Rahmen von Projekttagen. Es lassen sich auch einzelne Elemente in den Unterricht integrieren: Zum Beispiel das „geistliches Haltungstraining“ oder die Dialogmethode für Kleingruppen. Die Startbox ist im Diakonie-Shop für 10 Euro bestellbar. Die Inhalte stehen außerdem zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Der Websitebereich birgt eine praxisorientierte Schatzkiste an Impulsen, Methoden und Materialien zur Vorbereitung auf Unterricht, Projekttage oder AGs.
Auf der Deutschlandkarte werden #VerständigungsOrte sichtbar – Schulen können eigene Formate eintragen, andere Projekte entdecken und sich bundesweit vernetzen.
Studie „Verständigungsorte in polarisierenden Zeiten“
Die Studie dient als wissenschaftlich fundierte Argumentationsgrundlage und liefert Erkenntnisse zur Stimmungslage der Gesellschaft und der Notwendigkeit von Verständigungsorten.
„Das Evangelium ist ein einziger Verständigungsort. Diesen biblischen Faden wollen wir aufnehmen. Jedes verständigende Wort macht einen Unterschied“, so die Ratsvorsitzende Bischöfin Kirsten Fehrs.
Auch an Schulen kann Verständigung aktiv gelebt werden: Im Klassenzimmer, bei Projekttagen oder im Schul-Dialogcafé wird respektvolles Zuhören, Perspektivwechsel und der Umgang mit unterschiedlichen Meinungen geübt.
Verständigung ist möglich – überall!
Mehr Informationen, Materialien und Downloads: www.verständigungsorte.de